Riedentypizität

Weingut
Bauer

Ein kennzeichnendes Potential des Weingutes Bauer sind seine Lagen.

Die Riede Zieregg in Berghausen und die Riede Kranachberg in Gamlitz. Sie zählen zu den besten in der Steiermark. Die Weine erhalten ihren Charakter und ihre Einzigartigkeit durch den Boden, auf dem die Reben wurzeln.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das Klima, wie wir es in der Südsteiermark vorfinden mit seinen großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Diese Faktoren, Boden und Klima, bestimmen die Qualität eines Terroirs im Weingarten.

Weinparadies
Südsteiermark

Der Ursprung der Südsteiermark liegt 30 Millionen Jahre zurück, als die Randgebirge (Koralpe, Gleinalpe, etc.) sich erhoben und sich dadurch zahlreiche Becken bildeten.

Durch die weitere Erhebung der Randgebirge füllten sich diese Becken mit Abtragungsschutt (vor ca. 16 Millionen Jahren). Vor rund 10 Millionen Jahren gab es vier Meereseinbrüche und Rückzugsphasen des Mittelmeeres. Diese Meereseinbrüche waren relativ seicht (ca 30 bis 50 Meter tief) und hinterließen Seichtwassersedimente in Form von Sanden und Leichtkalken in den Becken. Oberflächenwasser (Flüsse) brachten Verwitterungsschutt von den Randgebirgen in die Becken, sodass heute eine vielfältige Schichtabfolge von Fluss- und Meeressedimenten vorliegt – den sogenannten Kreuzbergschichten. Die Südsteiermark ist eines dieser Becken. Hier befinden sich unsere Riede Kranachberg und Zieregg.

Ried
Kranachberg

Die Kessellage Kranachberg mit Süd-Südwest Exposition liegt auf rund 450 Meter Meereshöhe. Der Boden besteht aus durchlässigem, sandigen Schotter, der frische und salzige Mineralik in die Weine bringt, wie kaum ein anderer. Weine von dieser Lage sind immer von einer sehr nervigen, eleganten Struktur geprägt.

Aus diesen Sedimenten sind lehmige, teils kalkige und tiefgründige Sandböden mit geringem bis mäßigem Kies- und Schotteranteil entstanden, welche eine mäßige Wasserspeicherkraft und eine sehr hohe Durchlässigkeit aufweisen. Die Böden besitzen zumeist eine große Durchwurzelungstiefe und sind großteils entkalkt. Im Bereich der Bodenbildung aus der reinen Sandsteinverwitterung zeigen die Bodeneigenschaften eine äußerst geringe Wasserspeicherkraft und sehr hohe Durchlässigkeit. ln Trockenperioden kann auf solchen Sandböden eine knappe Wasserversorgung der Reben häufiger auftreten und zu gedrosselter Wüchsigkeit (sogenannter Trockenstress) führen. Durch sorgfältige Humuswirtschaft und Bodenbearbeitung wird ein stabiles Bodengefüge erreicht, welches extreme Trockenheiten teilweise ausgleicht.

Ried Kranachberg erstreckt sich zwischen Gamlitz und Leutschach. Die einmalige Zusammensetzung dieser Böden (kalkhältige Sande mit Hellglimmer) verleiht den Weinen eine unverkennbare Würze mit unverwechselbarer Frucht.

Ried
Zieregg

Sehr hochgelegene, steile und warme Berghochlage mit Süd-Südwestausrichtung.

Muschelkalk und zum Teil Kalkmergel (Opok) im Boden bieten beste Voraussetzungen für kräftige, sehr saftige Weine mit Eigenständigkeit und großem Enticklungspoential. Die Südwestexponierung sowie das von Meeressedimenten abstammende Terroir erfordern auch im Keller einen ganz speziellen, langsamen Ausbau.

Ried
Ottenberg

Der Boden besteht in den tiefsten Schichten aus Lehm, auf welchen sich eine 100 cm hohe Sandschicht legt, welche als perfekte Basis für mineralische, engmaschige und extraktreiche, große Weißweine konzipiert ist.

Diese Weine präsentieren Eigendynamik pur, die Betonung liegt auf steirischer Stilistik, da sie sehr viele lange Jahre in den Weinkellern lagern können, immer wieder Höchstgenuss bereiten und ihr Können zeigen und ihre Herkunft perfekt unterstreichen.

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